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RAPSÖL 


Herkunft, Anbau & Merkmale

Der gelbblühende Raps (Brassica Napus) gehört zu den Kreuzblütlern und stammt ursprünglich aus Mittel- und Osteuropa. Er ist inzwischen eine der wichtigsten Ölpflanzen und wird seit dem 16. Jahrhundert angebaut.

Der Raps stellt im Ökolandbau sehr hohe Anforderungen an Boden und Anbauer. Winterraps wird bereits im Spätsommer (Mitte August) ausgesät.

Da das kleine Saatkorn nur in 2 cm Tiefe ausgesät wird, muss das Saatbeet locker und feinkrümelig sein und sollte gut rückverfestigt werden. Die Schädlinge für die Rapspflanze sind die gleichen wie im konventionellen Anbau, diese sind mit natürlichen Nützlingen kaum zu bekämpfen. Dadurch kann es zu erheblichen Ertragseinbusen bis zum Totalausfall der Ernte kommen.

Man unterscheidet den Ölraps vom Futterraps. Er weist einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, reichlich Linolsäure und Alpha-Linolsäure auf und ist nach der Pressung goldgelb und klar. Sein Geschmack ist harmonisch und nicht aufdringlich.

Sein Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren beträgt 2:1, bereits 1,5 EL täglich decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an essentiellen Fettsäuren ab.

Rapsöl bringt viele positiv wirkenden Fettsäuren und Vitamin E mit sich.

Aufgrund der begrenzten Flächen ist es uns nicht möglich Raps selbst anzubauen, deshalb beziehen wir ihn von einem befreundeten Bioland Betrieb.

Verwendung:

Kaltgepresstes Rapsöl ist vielseitig einsetzbar. Es eignet sich z.B. hervorragend zum Andünsten, für Salatdressings, Aufstriche, Marinaden, Pesto´s, Mayonaise, Tomate-Mozzarella und Bruschetta.

Viele Rezeptideen finden Sie auf unserer Homepage

Lagerung:

Kühl und dunkel lagern.

Nach dem öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb 6 Wochen verbrauchen.